Engagement: Taschenpaten für mehr Gemeinsinn. Denn: „Hamburg packt’s zusammen!“

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Die Initiative „Hamburg packt´s zusammen!“ wächst weiter: 25 norddeutsche Unternehmen beteiligen sich inzwischen an der Aktion, die gemeinsam mit Hanseatic Help e.V. umgesetzt wird. Und die Partner wollen die Initiative noch stärker machen: Mit einer groß angelegten Plakatkampagne rufen sie alle Menschen in der Region dazu auf, Taschenpate zu werden. Eine Spende von 10 Euro ermöglicht, dass weitere hilfreiche Produkte in den Taschen ergänzt werden. Das Ziel: 25.000 Taschen mit Produkten zur Grundversorgung sollen Menschen in Hamburg und Umgebung helfen, die auch langfristig besonders hart von der Corona-Krise betroffen sind. Dieser Gemeinschaftsaktion ist jetzt besonders wichtig, wo öffentliche Aufmerksamkeit und spontane Hilfsbereitschaft abnehmen, die Pandemie-Folgen für viele Menschen aber bleiben.

Wer als Taschenpate mit 10 Euro dabei sein will: SMS an 81190 mit dem Stichwort „Taschenpate“

Die über 1.000 analogen und digitalen Werbeflächen für die Aktion werden vom Außenwerber Wall GmbH gespendet. Gründungspartner Scholz & Friends hat für den kreativen Auftritt von „Hamburg packt´s zusammen!“ und nun auch das Motiv der Out-of-Home Spendenkampagne entwickelt. Das Besondere an dieser Aktion: die Partner arbeiten wieder unentgeltlich und bringen ihre Dienstleistungen und Produkte ein. Wenn man die strahlenden Augen nicht nur bei den Taschenempfängern, sondern auch bei Geschäftsführern und Vorständen sieht, wird schnell klar, dass bei Hamburg packt´s zusammen alle Beteiligten profitieren.

Bei der Enthüllung der Motive war der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann anwesend und rief zu möglichst vielen Taschenpatenschaften auf. Die Kampagne wird nun auch in den sozialen Medien, im Fahrgast TV der Hochbahn und in Budni-Filialen gespielt werden.

Seit dem 25.5. konnten bereits mehr als 9.000 Taschen bedarfsgerecht gepackt und an 35 verschiedene gemeinnützige Träger zur Verteilung übergeben werden. Die Inhalte der Taschen werden von den Unternehmenspartnern bereitgestellt: Neben Hygiene-Artikeln, Kleidung, Farbstiften und Malheften, tesafilm und Magazinen finden sich darin auch Tee, Riegel, Kaffee und andere haltbare Lebensmittel. Zusätzliche Spenden ermöglichen den Zukauf weiterer nötiger Artikel.

Die Gründungsunternehmen von „Hamburg packt´s zusammen!“ lauten: About You, Aurubis, Beiersdorf, Budnikowsky, deepblue networks, edding, Edeka Nord, Gruner + Jahr, Hamburger Hochbahn, Hapag-Lloyd, H&M, Marquard & Bahls, Meßmer (Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann), Nutrisun, Scholz & Friends, Tchibo und tesa. Gemeinnütziger Kooperationspartner ist Hanseatic Help e.V. Das Medienecho zum Aktionsstart hat zudem weitere Partner auf den Plan gerufen: Mit Cavendish & Harvey Confectionery, Colgate-Palmolive, Glücksi, der PSD Bank Nord, Recolution und Tom Tailor beteiligen sich weitere Unternehmen mit Produkt- oder Geldspenden. Als Förderer ist zuletzt außerdem die Adalbert Zajadacz Stiftung hinzugekommen.

Mehr Informationen zur Aktion unter: www.hamburg-packts-zusammen.net
Das Video zur Taschenpaten-Aktion finden Sie unter: https://youtu.be/e_40neMnjU0

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Zur Offenlegung klimabedingter Finanzrisiken hat die Task Force on Climate-related Disclosures (TCFD)[5] bereits Empfehlungen ausgesprochen, nach denen Unternehmen die Auswirkungen klimabedingter Chancen und Risiken für ihr Geschäftsmodell besser in die strategische Planung und die Geschäftsprozesse integrieren sollen. Die Zahl der Unternehmen, die sich systematisch mit den TCFD-Empfehlungen auseinandersetzen, steigt kontinuierlich. Auch die Europäische Kommission hat sich verpflichtet, die CSR-Richtlinie im Jahr 2020 auf Überarbeitungspotenzial in diese Richtung hin zu überprüfen. Die Annahme einer überarbeiteten Richtlinie wird zum 01.01.2021, eine Umsetzung in nationales Recht in Deutschland zum Geschäftsjahr 2023 erwartet.[6]

Zusammenfassend sind auf politischer Ebene einige Initiativen und Maßnahmen angelaufen, die eine Veränderung des unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagements mit sich bringen. Speziell bei der Offenlegung nicht-finanzieller Informationen und der stärkeren Berücksichtigung von nichtfinanziellen Risiken ist für Unternehmen wichtig, sich bereits jetzt darauf einzustellen. Doch damit sind die Veränderungen nicht abgeschlossen: Sowohl beim EU-Green Deal, als auch beim Aktionsplan für nachhaltiges Finanzwesen werden in den nächsten Monaten und Jahren noch einige weitere Maßnahmen erwartet.

Scholz & Friends Reputation unterstützt Unternehmen dabei, die neuen politischen Anforderungen im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsmanagements und der Berichterstattung umzusetzen. Sollten Sie Interesse an näheren Informationen haben, kontaktieren Sie uns gerne (reputation@s-f.com) oder wenden Sie sich direkt an die zuständige Senior-Beraterin Johanna Ebbing (johanna.ebbing@s-f.com).

[1] https://www.sueddeutsche.de/thema/Klimawandel

[2] https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/european-green-deal-communication_de.pdf

[3] https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_20_420

[4] https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_18_1404

[5] https://www.fsb-tcfd.org

[6] https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12129-Revision-of-Non-Financial-Reporting-Directive/public-consultation

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